Kirchenclown

Warum ist die Welt urkomisch?

Warum ist es besser, das Glas halbvoll zu sehen?

Warum begegnet man schwierigen Fragen besser mit Humor?

Warum ist Kirche oft so ernst?

Heißt „Evangelium“ nicht „frohe Botschaft“?

Warum ist Gottesdienst manchmal so trocken?

Warum hat man nichts mehr zu lachen?

Warum hat man so eine unbändige Lust, mal quer zu treiben?

Warum soll Kirche keinen Spaß machen?

Warum kann man sich nicht auch mal einmischen?

Warum kommen so wenige Menschen in die Kirche?

Warum muss man die Liturgie immer auf den Punkt einhalten?

Warum ist das Aushebeln von Ordnung manchmal heilsam?

Warum hilft Magnesium nicht gegen das Verkrampftsein in der Kirche?

Warum erreicht die rote Nase die Menschen im Handumdrehen?

ROSALINDE MICHALSKY

… ist immer wieder erstaunt, was es in der Kirche alles gibt, aber noch viel mehr darüber, was es nicht gibt. Sie bringt behutsam die Gottesdienstbesucher aufs Wesentliche. Kann aber auch eine richtige Rampensau sein. Gerne kommt sie in Begleitung ihres Kumpels, Professor Knolle, alias Matthias Hartmann.

Radiointerview

Perspektiven
Der Glaube ist kein Scherz – Humor aber darf sein

Gott ist eine Frau, zudem noch ein Clown

Kathrin Ueltschi

Die Theologin Gisela Matthiae hat das Bild Gottes als Clown geschaffen. Nicht nur als Provokation. Die feministische Theologin ist ausgebildete Clownin und findet, Humor und Glaube lassen sich gut vereinen.

«Ja, es ist frech, Gott als Clownin zu bezeichnen», gibt die Theologin Gisela Matthiae zu. Sie wolle damit nicht Gott verunglimpfen, wie ihr Kritiker vorgeworfen haben, erklärt sie mit einem Lächeln. Den Mut, neue Gottesbilder zu kreieren, schöpfe sie aus dem Christentum selbst.